Die ergonomische und vielseitige Einstellsense
Die Einstellsense ist eine in weiten Bereichen um alle relevanten Achsen und Längen ergonomisch einstellbare Sense. Alle vier wesentliche Grundmodi einer Handsense können mit der Einstellsense realisiert werden:

Bauplan und Bedienungsanleitung: Einstellsense_Bauplan20260522.pdf
Einstellsense_Bauplan20250802.pdf (veraltete Version)
Einstellsense_Bauplan20230813.pdf (veraltete Version)
Einstellsense_Skizzen20230130.pdf (veraltete Version)
Kauf der Einstellsense über meine gewerbliche Webseite möglich:
https://sensenschnitt.org/verkauf/
Eigenschaften der Einstellsense
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für verschieden große und proportionierte Personen stufenlos einstellbar in den relevanten Abständen, Längen und Winkeln:
- Sensenkurse
- gemeinschaftliche Nutzung
(Aus Gründen der Handhabbarkeit und der Gewichtsoptimierung kann es für kleine Menschen dennoch Sinn machen kürzere Sensenstiele zu wählen)
- je nach Anwendungsfall stufenlos einstellbar in den relevanten Abständen, Längen und Winkeln
- Mähen am Hang/ in der Ebene
- wenig/ viel Biomasse
- Lockerer/ verfilzter dichter Aufwuchs
- etc.
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Abwechslung in der Benutzung: Ermüdungen und Überlastungen vorbeugen, insbesondere im professionellen Einsatz
- Rechts- und Linkshänder*innen-tauglich
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alle vier Grundformen und Zwischenformen einer Handsense einstellbar
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Feineinstellung in Abhängigkeit von Kraftansatzpunkt, Schwerpunkt, etc.
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Verständnis fördernd: Experimentieren mit verschiedenen Einstellungen und Perfektionieren der Ergonomie; auch als Modell für den Bau einer individuell angepassten, fixen Holzsense
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- auf den Armstützmodus/ Y-Armstützmodus optimiert:
- reduzierte Belastung von Handgelenken und Fingern dank 3. Auflagepunkt: keine Drehmomente in der Hand/ im Handgelenk; lockeres Greifen!
- kräftige Mähschwünge und viel „Bodendruck“ möglich dank 3. Auflagepunkt, z.B. bei verfilztem, schwer zu mähendem Aufwuchs
- symmetrische Drehung mit Sensenblatt vor der Mäher*in in Neutrallage (Blick in Richtung der Mähbahn)
==> Mensch muss sich zum Mähen nach beiden Seiten verdrehen, was körperschonender ist, als wenn das Sensenblatt, wie bei normalen Sensenstielen, ganz auf einer Seite liegt und nur zur anderen Seite verdreht werden muss! Gilt besonders für breite, 180°-Mähhiebe; - beste Arbeitsposition des Blattes mit Sensenblatt vor der Mäher*in in Neutrallage (Blick in Richtung der Mähbahn)
==> gut zum „Ausputzen“, Ausmähen!
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stufenlos verstellbarer „Zirkelwinkel“ des Sensenblattes (+/- 20°)
siehe: verstellbare Hammenplatte- Sensenstielform, -bauart
- Mähsituation
- Bewegunsgweise
- Nutzung verschiedener Sensenblätter
- Transportstellung
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Korrektur des „Bodenwinkels“ – indirekt – über die Längeneinstellung des Sensenstiels möglich (Ziel: leicht schrägstehende Schneide zum Boden für kraftsparenden Schnitt mit dem Faserverlauf) bzw. direkt über erweiterte Hammenplatte: „Bodenwinkelhilfe“ oder Hammenwinkelhilfe
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Transportabilität und geringer Stauraum durch schnelle Zerlegbarkeit und Linearität der Bauteile ==> Fahrradtransport, Bündelung der Sensenrohre, etc.
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Steifere Konstruktion aus 30×2,0 mm Alurohr im Vergleich zu Holzstielen: kräftige Sensenhiebe, rauher Einsatz möglich, kein Flexen/ Verbiegen!
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Bei Kollission Energieabsorbtion durch Verdrehen der Klemmverbindungen an Griffstützen/ Griffen/ Hammenplatte ==> Kein Verbiegen/ Brechen
- Stielüberstand zum Abstellen auf Boden beim Wetzen: sicherer Halt gegen Verrutschen, kein Verschmutzen des Obergriffs
- längerer Sensenstiel (ca. Körperhöhe) ermöglicht leichteres Wenden nach dem Wetzen, dank höher liegendem Griff
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Verwendung ergonomischer (Fahrrad-)Griffe – z.B. von Westphal GmbH (100 % schadstofffrei, hergestellt in Bielefeld)
- low tech & open source: einfacher, fertigungsgerechter Aufbau, langlebig, funktional, selbstbautauglich

Nachteile
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etwas höhere Masse als herkömmliche Sensenstiele: ca. 1870 g des 1,90 m Sensenholms mit 2x 0,40 m Griffstützenrohren, Vergleich:
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1,60 m Holzsensenstiel der Fa. Strub, Schweiz (ähnlich dem der Fa. Schröckenfux, Österreich): 1210 g
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1,50 m Metallsensenstiel der Firma Schröckenfux, Österreich: 1190 g
==> nicht vergleichbar, da Einstellsense mit 1,90 m viel größer als diese!
==> Massenverteilung viel günstiger! Ist das Mehrgewicht nahe dem Drehzentrum, wie bei der Einstellsense (v.a. Kreuzschellen mit Schnellspanner), fällt es (exponentiell) weniger ins Gewicht – der Sensenholm (Alurohr) ist sogar noch leichter, als ein herkömmlicher Holzstiel aus Esche, das Ende mit der Hammenplatte samt Besfestigungsmaterial (ca. 150 g) ist etwa gleich schwer, wie das mit herkömmlichen Sensenring (ca. 130 g). -
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Umweltbilanz des Werkstoffs Aluminium gegenüber Holz
ABER: der absolute ökologische Fußabdruck ist sehr gering – insbesondere wenn die Einstellsense, dank ihrer Effektivität und Ergonomie eine Motorsense ersetzt! - Profi-Werkzeug für Dauereinsatz: Es bedarf kundige Nutzer*innen. Wer nur ab und an Mähen will, wird aufgrund der Einstellmöglichkeiten ggf. überfordert sein!
Aktuelle Version der Einstellsense 2024/ 2025

Die Einstellsense entstand aus der beim Mähen reifenden Überzeugung, dass es sinnvoll sein müsste, den Sensenstiel weitgehend an Nutzungszweck und Mensch ergonomisch und funktional einstellen zu können, also von den Griffabständen, -höhen, etc. bis hin zu den für den Schnitt so relevanten Winkeln am Sensenblatt. Auch aus Gründen der Abwechslung bzw. Schonung des menschlichen Körpers kann es sinnvoll sein den Grundmodus des Sensenstiels zu verändern, z.B. vom klassischen, allgemein bekannten Sensenstiel mit Griffstütze am Untergriff hin zur Armstützsense oder zur in Osteuropa verbreiteten Stabsense.
Intensives Tüfteln und viel Mähpraxis führten seit 2021 nach vier Jahren Entwicklungszeit zur jetzigen Variante (Stand Februar 2025), die auf den „Armstützmodus“ (siehe unten) hin optimiert ist. Insgesamt wurde dieser Sensenstiel davon zwei Jahre im professionellen, also gewerblichen Einsatz in der Praxis getestet und einige Hektar verschiedenster Wiesen, Böschungen, etc. inklusive mehrerer Kilometer Waldwegränder mit Brombeerdickicht und Heckenaustrieb damit gemäht/ gerodet/ geschnitten. Die Einstellsense ist also vom Anwender entwickelt und aus meiner Sicht voll praxistauglich!
Neben der Funktion und Praxistauglichkeit des Sensenstiels ist mir bei meinen Konstruktionen immer wichtig, dass sie nachbaubar, einfach aufgebaut, langlebig und robust sind. Sie sollen Low-Tech sein und gleichzeitig – das ist kein Widerspruch – sehr durchdacht und funktional. Der Bauplan/ Die Konstruktion ist nach bestem Wissen und Gewissen erstellt und die Einstellsense ausgiebig getestet. Trotzdem wird sie ganz sicher noch Verbesserungspotenzial haben und prinzipiell nicht für alle Anwendungszwecke passend sein. Entsprechend stellt der Bauplan einen Zwischenstand dar. Er wird nach Bedarf weiter verändert, ergänzt und verbessert. Anregungen, konstruktive Kritik, Lob, Erfahrungsberichte, Bilder und Co dazu empfange ich sehr gerne!
Bilder zum Bau der Kreuzschellen (Winter 2024/ 2025)
Prototypen ab 2021

















































