Landschaftspflege

Schonende Landschaftspflege mit Handgeräten und kurzen Wegen

  • kleinteilige, hindernisreiche Flächen
  • steillagige und nasse Standorte
  • 1 ar bis 0,5 ha Größe
  • private, kommunale und sonstige Grünflächen:
    • Streuobstwiesen, FFH-Mähwiesen
    • Nass- und Streuwiesen, Niedermoorflächen, Brachflächen
    • Straßenbegleitgrün, Gräben, (Reb-)Böschungen
    • Hausgärten, Park- und Rasenflächen

Leistungen

  • Mahd mit der Handsense:
    vom Blumenrasen bis zur Streuwiese; auch Pflegeschnitte mit verholztem Aufwuchs und Gehölzanflug
  • Heuen/ Entfernen des Mähguts:
    Abrechen und Bergen des Mähguts mit Handrechen und Heugabel. Ggf. auch mehrmaliges Zetten und Schwaden, falls Heuen/ „Heudrusch“ erwünscht ist.
  • Abtransport:
    Ich empfehle, falls naturschutzfachlich möglich, eine Kompostierung auf der Fläche in Form von einzelnen Häufen an geeigneten Stellen. Dies schafft weitere Kleinstrukturen und wertvolle Habitate, spart Energie, Zeit und Kosten: Kreisläufe schließen! Ein Abtransport wird NICHT angeboten.
  • Entfernen von Gehölzaufwuchs:
    auch hier ist bei nennenswertem Anfall eine flächengebundene Entsorgung/ Rückführung (Komposthaufen, Reisighaufen bzw. kontrolliertes Abbrennen) das Mittel der Wahl – Ein Abtransport wird NICHT angeboten.
  • Verbesserung der Mähtauglichkeit:
    Absammeln von Steinen und Entfernen von (kleineren Wurzelstöcken) um eine effektive Mahd ohne Fremdkörperkontakt zu ermöglichen
  • Beratung zur ökologischen Gartengestaltung:
    Schwerpunkt Wiesenbewirtschaftung und Anlage von Habitatstrukturen
  • Einsatzgebiet:
    20 km Umkreis um Freiburg, sämtliche Fahrten und Transporte werden umweltschonend mit dem Lasten-Ebike ausgeführt!

Vorteile

  • Zeitersparnis Handsense:
    Tendenziell, 10 bis 30 % höhere Flächenleistungen im Vergleich zu Freischneider und Motorsense! Zeitersparnis auch beim Bergen des Mähgutes: Der Arbeitsschritt „Schwaden“ entfällt zu großen Teilen, da beim Mähen automatisch ein Mähschwadt entsteht!
  • Energieeffizienz:
    Mähen mit der Handsense benötigt nur einen Bruchteil der Energie, die motorisierte Mähsysteme benötigen, siehe untiges Schaubild.
  • Naturverträgliche Mähtechnik:
    Die Verluste an Insekten, Amphibien, Reptilien und Co sind bei der Pflege mit Handgeräten im Vergleich zu Mulch-, Kreisel- und Schlegelmähern deutlich reduziert.
  • Ökologische Umsetzung möglich:
    Mähzeitpunkt und -regime, Mosaikmahd, Rotationsbrachen, selektives Mähen.
  • Sanftes Pflegen mit Sinn:
    Mähen mit der Handsense schont die Nerven der Mitmenschen (Geräuschentwicklung von Motorgeräten) und ermöglicht angenehme Arbeitsbedingungen.
  • Individuelle, faire Angebote:
    Erschwernisfaktoren (Hangneigung, Hindernisse, Parzellengröße, Bodenunebenheiten, Fremdkörpergefahr, Aufwuchsmasse pro Fläche) werden flächenspezifisch berücksichtigt.
  • Fachliche Kompetenz:
    Als Biologe mit der Spezialisierung auf Biodiversität und Ökologie sorge ich für eine fachgerechte und effektive Umsetzung der Pflegemaßnahmen.

Lassen Sie sich von mir ein Angebot erstellen. Gerne führe ich eine Vorabbesichtigung der Einsatzflächen durch, um eine reibungslose Bearbeitung zu gewährleisten.

 

 


Energieeffizienz beim Mähen mit der Handsense

Der hoch effiziente Schneidprozess der Handsense mit „ziehendem Schnitt“ ist dem „schlagend-hackendem Trennen“ der motorisierten Mähsystemen in Sachen Energieeffizienz um Faktor 10 bis 20 überlegen. Dabei sei angemerkt, dass eine entsprechende Übertragung auf motorisierte Mähsysteme aufgrund von praktischen Erfordernissen an Robustheit und Verlässlichkeit (Standzeiten) nicht möglich ist.

Zudem ist der Mensch, als „Hetz- und Ausdauerjäger“ vergangener Epochen der Menschheitsgeschichte, ein regelrechtes „Ausdauertier“. Und der „moderne Mensch auf dem Fahrrad“ kurbelt sich sogar sparsamer als jedes andere Tier voran (nach Ivan Illich).

Die um Faktor 30 geringere Flächenleistung von Hand- bzw. Motorsense im Vergleich zu gängigen Mähsystemen mit mittelgroßen Traktoren zeigt deutlich die Grenzen dieser Systeme auf. Aber je kleiner die Fläche, je mehr Mähhindernisse, je steiler und unwegsamer, desto eher fällt die Wahl auf die (Hand-)Sense: Hausgärten, private Wiesengrundstücke, Landschaftspflege- und kommunale Grünflächen, Straßenbegleitgrün, etc.

 

Links zu naturverträglicher Wiesenbewirtschaftung