Über

Philipp Köder *1986
Leidenschaft für Natur und Technik hat mich zum Thema konviviale Technik geführt. Und das Fahrrad ist für mich ein Symbol eines alternativen, konvivialen Technikverständnisses. Es steht gleichzeitig für High- und Low-Tech, für Technikfaszination und -kritik, für menschliches Maß und Fortschritt, für ökologische Lebensweise und Lebensfreude.

Mein Bezug zum Thema Fahrrad fing mit dem alten Rennrad an, das ich als Jugendlicher auf dem Dachboden fand. Die klare, reduzierte Form und die überschaubare, nachvollziehbare Technik zogen mich in ihren Bann. Radreisen in den Sommerferien ließen mich über das Fahrrad nachdenken. Ich „erfand“ das Liegerad für mich. Seit 2002 konstruiere und baue ich, unkommerziell, verschiedene Fahrräder und Muskelkraftvehikel. Von 2013 bis 2017 war das Fahrradbus-Projekt sehr präsent in meinem Tun und Wirken.

Ebenso lange bewegt mich die Freude am Lebendigen und die Einsicht, dass der Mensch mit seiner Gestaltungskraft und seinen Kulturtechniken (potenziell) so viel Leben und Fülle in einer reich strukturierten Kulturlandschaft schaffen kann. So bin ich zum Beispiel fasziniert von artenreichen Blumenwiesen und deren Rolle in einer regenerativen Landwirtschaft.

Ich studierte Biologie (B.Sc.) und Umweltschutz (M.Eng.) mit den Schwerpunkten Biodiversität&Ökologie bzw. technischer Umweltschutz. Seit 2020 bin ich in die Handwerksrolle des „Zweiradmechaniker-Handwerks beschränkt auf die Fertigung von Fahrradrahmen und die Konfektionierung von Fahrrädern“ per Ausnahmebewilligung der Handwerkskammer Freiburg eingetragen.